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Tatkräftige und zupackende Seniorengeneration in Brandenburg

Woidke eröffnet 21. Brandenburgische Seniorenwoche

14.06.2014 - Ministerpräsident Dietmar Woidke setzt bei der weiteren Entwicklung des Landes Brandenburg gerade auch auf die ältere Generation. Immer mehr Seniorinnen und Senioren erbrächten den Beweis, dass der „Ruhestand kein ruhender Zustand“ sei, sagte Woidke zur Eröffnung der 21. Brandenburgischen Seniorenwoche am Samstag in Frankfurt (Oder). Die demografische Entwicklung sei nicht einfach zu handhaben, sie berge aber auch Chancen, so Woidke vor 300 Abgesandten aus Seniorenbeiräten, Vereinen, Verbänden und Organisationen.
Ob als Vorleserin im Kindergarten, Trainer im Fußballclub oder am Steuer von Bürgerbussen – für viele beginne mit dem Rentenalter ein Lebensabschnitt, in dem neue Kraft mobilisiert werde, Kreativität sich entfalten könne und Kenntnisse für andere nutzbar gemacht würden. Dieser ehrenamtliche Dienst an der Gemeinschaft komme den Seniorinnen und Senioren zugleich selbst zugute. Sie hielten dadurch ihre sozialen Kontakte aufrecht, blieben länger gesund und fit. Der Ministerpräsident überreichte während der Eröffnungsveranstaltung an verdiente Ehrenamtlerinnen und Ehrenamtler Urkunden.

Der Ministerpräsident verdeutlichte zugleich, dass die Landesregierung bei der Durchsetzung legitimer Forderungen der älteren Menschen Partner sei. Es gehe um nicht weniger als um „gesellschaftliche Teilhabe, um Selbstbestimmung und Würde bis ins hohe Alter“. Woidke setzte sich für mehr Barrierefreiheit ein: „Der öffentliche Nahverkehr des 21. Jahrhunderts muss den Müttern und Vätern mit Kinderwagen genauso offen stehen wie jenen Fahrgästen, die auf einen Gehstock, einen Rollator oder einen Rollstuhl angewiesen sind. Das Gleiche gilt für den Wohnungsbau. Seniorinnen und Senioren brauchen nicht nur bezahlbare und barrierefreie Wohnungen; auch Geschäfte, Arztpraxen, Hotels und Restaurants müssen für sie erreichbar sein. Wir wollen, dass Menschen im Alter so lange wie möglich in ihrem gewohnten Umfeld bleiben können. Auch dann, wenn sie auf Hilfe angewiesen oder gesundheitlich eingeschränkt sind. Deshalb setzen wir uns für eine flächendeckende medizinische Versorgung ein. Wir haben dazu den Erhalt aller Krankenhausstandorte gesichert und die Verzahnung mit ambulanten Angeboten gestärkt. Und wir setzen auf innovative Ideen. Das zeigen unser Projekt Agnes2 und unsere Initiativen im Bereich Telemedizin.“

Woidke zollte den Angehörigen, die sich für eine familiäre Pflege entscheiden, höchsten Respekt. „Sie verdienen unsere vollste Unterstützung. Eine wichtige Beratungsfunktion kommt den mittlerweile 19 Pflegestützpunkten zu. Und wir setzen uns beim Bund dafür ein, dass die bezahlte Auszeit für Angehörige von bis zu zehn Tagen im Jahr endlich kommt.“ Zugleich geht der Ministerpräsident davon aus, dass der Bedarf an ausgebildetem Pflegepersonal in den nächsten Jahren massiv steigen wird. Woidke: „Um motivierte Fachkräfte für die Pflege zu gewinnen, brauchen wir gute Arbeitsbedingungen. Ein allgemeinverbindlicher Tarifvertrag in der Pflege ist überfällig. Als Landesregierung werden wir auch weiterhin jedem, der eine Ausbildung in der Altenpflege beginnen möchte, einen Schulplatz finanzieren – ohne Schulgeld. So ist es gelungen, die Zahl der Ausbildungsverhältnisse beständig zu steigern.“

Gegenwärtig leben im Land Brandenburg mehr als eine halbe Million Menschen, die das 65. Lebensjahr überschritten haben. An sie richtet sich das Angebot der Seniorenwoche “Seniorinnen und Senioren im Land Brandenburg – aktiv, selbstbestimmt, solidarisch“ mit ihren vielfältigen Veranstaltungen in allen Landesteilen. Es reicht von Buchlesungen über Kabarett-, Sport- und Tanzveranstaltungen bis hin zu politischen Diskussionsrunden. Alle Infos unter http://www.srlb.de/

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