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Presseinformation vom 24.Mai 2000


Stolpe: Kirche ist Schrittmacher bei gesellschaftlichen Aufgaben

Zur Einweihung des Zentrums der Evangelischen Kirche Berlin-Brandenburg am 24. Mai 2000 erklärte Ministerpräsident Manfred Stolpe in seiner Grussansprache heute u.a.:

„Meine besten Wünsche zur Eröffnung dieses Evangelischen Zentrums für die Kirche in Berlin und Brandenburg. Heute wird besonders deutlich, dass die Kirche bei vielen Aufgaben weit voraus denkt und arbeitet.

Das gilt zum einen für die Optimierung der Verwaltung, denn hier werden nun 26 verschiedene Dienststellen der Kirche für die Region Berlin und Brandenburg an einem Ort zusammengeführt. Dank der völlig unverkrampften länderübergreifenden Zusammenarbeit ist die evangelische Kirche Berlin-Brandenburg durch diese Bündelung der Kräfte zu einer der wichtigsten Kirchen in Deutschland geworden.

Eine wichtige Vorreiterrolle hat die Kirche auch in gesellschaftlichen Fragen. Sie steht für Solidarität und Gerechtigkeit und zeigt dies durch vielfältiges konkretes Engagement. In unserem Bemühen um mehr Toleranz, das von vielen Verbänden und Initiativen unterstützt wird, wissen wir die Kirchen an unserer Seite. Mich freut besonders, dass mit Generalsuperintendent Rolf Wischnath ein Mann an der Spitze des Aktionsbündnisses gegen Gewalt, Rechtsextremismus und Fremdenfeindlichkeit steht, der diese Aufgabe mit großem Engagement anpackt und in der Lage ist, die Kräfte gegen rassistische Schläger zu bündeln. Dabei wird gerade den Kirchen auch in Zukunft eine besondere Verantwortung zukommen.“

© Landesregierung Brandenburg, 2000